Bürozeiten
der Geschäftsstelle:

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Roswitha Sättele-Schmidt
und Marion Bender helfen
Ihnen gerne weiter.

Deutscher Kinderschutzbund Regionalverband Rheingau e.V.

Die Zusammenarbeit mit den Schulen im Rheingau ist für uns ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.

Gemeinsam mit LehrerInnen, Eltern und anderen pädagogisch Arbeitenden bietet sich hier eine gute Möglichkeit, präventiv tätig zu sein.
Profitieren auch Sie durch unsere vielfältigen Programmbausteine, die auch in Ihrer Schule Anwendung finden können, z.B.

– Sozialpädagogische Gruppen-Schülerhilfe
– Schülersprechstunde
– Kurs „Komm, wir finden eine Lösung!“
– Flexibles Interventionsprogramm „FIP“"
– Förderprogramm „LUBO“

Die Sozialpädagogische Gruppen-Schülerhilfe

Entwicklungsräume schaffen · Chancen bieten durch Langzeithilfe

Die „Sozialpädagogische Gruppenschülerhilfe" ist ein Hilfsangebot des Deutschen Kinderschutzbundes Rheingau.
Unser Ziel ist es, soziale Benachteiligung auszugleichen und individuelle Beeinträchtigungen zu überwinden. Das Projekt kommt Rheingauer Kindern zu Gute.

Den Eltern entstehen keine Kosten!

Kinder werden in Absprache mit Lehrern und den Eltern in die Gruppe aufgenommen und erhalten dort intensive Begleitung bei der Bewältigung der Schulaufgaben. Darüber hinaus und nicht zuletzt durch das Arbeiten in der Gruppe, erfahren sie eine Förderung auf den Gebieten:

Sprachintegration · soziale Integration · kulturelle Integration

und Förderung bei individuellen und persönlichen Defiziten in verschiedenen Bereichen des Lebens.

Seit fast 20 Jahren hat sich die Sozialpädagogische Gruppenschülerhilfe bewährt. Sie wird angeboten in der Emely-Salzig-Schule in Geisenheim und in der Pfingstbachschule in Oestrich. Die Wiedereröffnung in der Sonnenblumenschule in Erbach ist für den Beginn des Schuljahres 2016/2017 geplant.

Zu allen Fragen erreichen Sie unsere Dipl. Sozialpädagogin Alexandra Kunz telefonisch zu den Bürozeiten über unsere Geschäftsstelle.

Die Schülersprechstunde

An der Sonnenblumenschule in Erbach, der Emely-Salzig-Schule in Geisenheim und an der Julius-Alberti-Schule in Rüdesheim.

Dieses Angebot leistet einen wertvollen Beitrag zu einem Schulklima, in dem sich alle Beteiligten wohl fühlen können.
Wir sind vor Ort – wenn kleine und große Probleme der Kinder das Lernen behindern. In der Schülersprechstunde finden die Kinder ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte. Es tut den Kindern gut, dass jemand Zeit für sie hat. Sie merken: „Hier werde ich ernst genommen.“

Unsere Mitarbeiterin Alexandra Kunz ist in einem Turnus von drei Wochen, immer dienstags, von 9.30 – 12.00 Uhr vor Ort.
Die Kinder vereinbaren in der Pause selbst einen Termin.
Die Schülersprechstunde ist leicht erreichbar, die Teilnahme ist freiwillig.

Alle Gespräche werden vertraulich behandelt.

Zu allen Fragen erreichen Sie unsere Dipl. Sozialpädagogin Alexandra Kunz telefonisch zu den Bürozeiten über unsere Geschäftsstelle.

Unseren Flyer „Ein offenes Ohr für Kindersorgen“ finden Sie unter Downloads und Links.

Der Kurs „Komm, wir finden eine Lösung!“

Konflikte lösen lernen

Der faire, lösungsorientierte und gewaltfreie Umgang mit Konflikten ist das Mittel der Wahl und kann trainiert und gelernt werden. Ein gestärktes Selbstbewusstsein und soziale Kompetenz der Kinder sind die Basis für eine lebendige Streitkultur und die Vermeidung von Gewalt.

Gemeinsam – und das ist wichtig – arbeiten wir mit Schülern, Lehrern und Eltern an diesem Ziel.

Das Projekt

Ein intensives Training bezieht alle Kinder einer Schulklasse ein und bietet so die Chance, Kommunikations- und Teamfähigkeit zu üben. Die Grundschüler erleben die Inhalte durch Geschichten, Gesprächskreise, Rollenspiele, Entspannungselemente, Arbeitsblätter, Partner- und Kleingruppenarbeit und vieles mehr.

Die Inhalte

Der Kurs besteht aus vier Trainingseinheiten zu je 2 Schulstunden pro Woche. Die Inhalte der Trainingseinheiten sind in Themenblöcken zusammengefasst wie z.B.:

– Gemeinschaft, Werte und Regeln
– Kommunikation und Wahrnehmung
– Gefühle und Wünsche
– Kreative Konfliktlösungen

Das Team

Unsere speziell ausgebildeten Pädagogen – eine Frau und ein Mann – arbeiten mit den Kindern einer Schulklasse über den genannten Zeitraum.

Seit 2007 bietet der Kinderschutzbund Rheingau dieses Projekt mit Erfolg an.

Dies wird belegt durch viele positive Rückmeldungen aus sieben Rheingauer Grundschulen in Erbach, Geisenheim, Hallgarten, Johannisberg, Kiedrich, Lorch und Rüdesheim.

Kosten

Das Projekt wird weitgehend durch Spenden sowie aus Mitteln der Schulen finanziert und gefördert durch den Rheingau-Taunus-Kreis.

Wünschen Sie detaillierte Informationen, fordern Sie unseren Flyer an, (auch als Download-PDF) oder sprechen Sie mit unserer Dipl. Sozialpädagogin Alexandra Kunz, telefonisch zu den Bürozeiten über unsere Geschäftsstelle.

Das Flexible Interventionsprogramm „FIP“

Das Programm setzt da an, wo Kinder drohen, dauerhaft ins Abseits zu geraten. Wir bieten frühzeitig wirksame Hilfe für Schüler, Lehrkräfte und Eltern an. Flexible Module erlauben, die Hilfe auf den individuellen Förderbedarf des Schülers zusammenzustellen.

Diese Module sind:

Soziale Gruppe „Coole Kids“

> Konflikte kooperativ lösen
> Regeln befolgen
> Freundschaften gestalten

Diese und andere wichtige soziale Kompetenzen wie Selbstkontrolle und Einfühlungsvermögen können Kinder im Rahmen einer intensiv-pädagogischen Kleingruppe von maximal 6 Kindern einüben und gemeinsam viel Spaß haben. Seit 2011 bietet der Kinderschutzbund Rheingau dieses Projekt mit Erfolg an.

Unser Angebot für Lehrkräfte

> Kurze Wege
> Kompetente Beratung
> Sozialpädagogisches Clearing

Wir sind Ansprechpartner für LehrerInnen vor Ort, falls sich bei Schülern eine krisenhafte Entwicklung abzeichnet. Wir beraten LehrerInnen, machen uns ein Bild über die Ressourcen des Kindes und entwickeln ein passendes Förderprogramm. Dabei werden Eltern, Kinder, Lehrerinnen und andere Fachkräfte einbezogen.

Erziehungsberatung für Eltern und Fachkräfte

> vertraulich
> kurzfristig
> wertschätzend

Die Familienberaterin des Kinderschutzbundes bietet, nach telefonischer Terminvereinbarung, Erziehungsberatung an. In einem wertschätzenden und vertrauensvollen Gespräch erhalten Eltern, Großeltern sowie pädagogische Fachkräfte Impulse, das eigene Erziehungsverhalten zu reflektieren und neue Wege zu erproben. Die Beratung ist kostenfrei.

Veranstaltungsort für das Programm „FIP“ ist die Julius-Albert-Schule, Friedrichstraße 19, Rüdesheim.
Dienstags von 15.00 – 16.30 Uhr und mittwochs von 9.00 – 13.00 Uhr.

Näheres erfahren Sie über unsere Geschäftsstelle oder fordern Sie unseren Flyer „Wir an der Emely-Salzig-Schule“ an (auch als Download-PDF).

„LUBO aus dem All“
Programm zur Förderung psychosozialer Kompetenzen

Vom „Ich“ zum „Wir“ – Manchen Kindern im Alter zwischen 5 und 7 Jahren fällt es schwer, sich in eine Gruppe einzufügen und mit ihren Gefühlen umzugehen. Soziale und emotionale Kompetenzen können gefördert werden. Sie sind die Grundlage für die Integration bereits auffällig gewordener Kinder in die Gesamtgruppe und für den Aufbau eines positiven Gruppengefühls.
An diesen Zielen arbeitet der Kinderschutzbund Rheingau gemeinsam mit Schülern, Lehrern und Eltern.

Das Projekt

„Lubo aus dem All“ ist ein erprobtes und wissenschaftlich evaluiertes Programm für Schulen und Kindergärten zur frühzeitigen Förderung sozial-emotionaler Grundkompetenzen.
Das intensive Training bezieht alle Kinder einer Vorschulgruppe bzw. einer Schulklasse ein.
In Bildergeschichten, Rollenspielen Gesprächen, durch Arbeitsblätter und Musik wird die Fähigkeit der Kinder gefördert, ihre Gefühle zu erkennen, mit ihnen umzugehen und zu einem friedlichen Miteinander in der Gruppe zu gelangen.
Die Handpuppe „Lubo“ als Identifikationsfigur hilft, die Inhalte der Trainingsbausteine und Übungen plastisch und kindgerecht zu vermitteln und die Kinder zum Mitmachen zu motivieren.

Die Inhalte

Der Kurs besteht aus ca.
14 Trainingseinheiten zu je 2 Schulstunden pro Woche.

In Blöcken zusammengefasst werden unter anderem folgende Inhalte behandelt:

Emotionale Kompetenzförderung

> Wahrnehmen, Erkennen und Verstehen von Gefühlen
> Umgang mit Gefühlen wie z.B. Wut, Ausgeschlossensein, Frust
> Angemessenes Verhalten in emotional belastenden Situationen

Soziale Kompetenzförderung

> Angemessene Strategien zur Problem- und Konfliktlösung
> Aufbau und Erhalt von Freundschaften
> Kooperation
> Regeln einhalten, Aufschub von Bedürfnissen

Unser Angebot für Eltern und Fachkräfte

Die Erziehungsberaterin des Kinderschutzbundes Rheingau bietet Erziehungsberatung für Eltern und pädagogische Fachkräfte nach telefonischer Vereinbarung über die Geschäftsstelle an.
Das Projekt „Lubo aus dem All“ wurde in diesem Jahr neu in das Programm des Kinderschutzbundes Rheingau aufgenommen und erstmals im 2. Schulhalbjahr in einer Flexiklasse (1. und 2. Schuljahr) an der Sonnenblumenschule in Eltville-Erbach erfolgreich durchgeführt.

Kosten:

Das Projekt „Lubo aus dem All“ wird gefördert vom Rheingau-Taunus-Kreis und im übrigen finanziert durch Spenden und einen kleinen Eigenbeitrag der Eltern.